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Der Cellist aus Québec (CA) Alexandre Foster verfolgt eine künstlerische Laufbahn, die sowohl im barocken Repertoire als auch in der modernen Musik verankert ist. Diese doppelte Ausrichtung führte ihn auf einige der renommiertesten Bühnen Europas, darunter die Casa da Música Porto, das KKL Luzern und den Herkulessaal in München.

Aus Leidenschaft für die Kammermusik heraus ist er Gründungsmitglied des Calvino Trios, mit dem er weltweit konzertierte. Das Trio wurde mit dem Norbert-Schenkel-Preis beim Jeunesses Musicales Wettbewerb 2015 sowie mit dem Orpheus-Preis beim Swiss Chamber Music Competition 2016 ausgezeichnet. Alexandre Foster war zudem Cellist des Basler Streichquartetts und ist, seit mehreren Jahren, Solocellist des Barockensembles Les Passions de l’Âme.

Seine Diskografie zeugt von seinem Interesse an vielfältigen und anspruchsvollen künstlerischen Projekten. Dazu zählen unter anderem die Ersteinspielung von Beethovens Klavierquartetten auf historischen Instrumenten (Dynamik) sowie die Gesamteinspielung der Harmonia Artificioso-Ariosa von Heinrich Ignaz Franz Biber (Deutsche Harmonia Mundi), die von der internationalen Fachpresse hoch gelobt wurde. Seine Solo-CD „Ist Klang der Sinn?“, an der Heinz Holliger mitwirkte, fand besondere Beachtung – sowohl wegen der Komplexität des Programms als auch aufgrund einer Interpretation von „phänomenaler Intensität“ (Klassik-Heute).

Alexandre Foster studierte bei David Ellis, Thomas Demenga, Conradin Brotbek, Rainer Schmidt, Anton Kernjak und Ferenc Rados und vertiefte seine Beschäftigung mit historisch informierter Aufführungspraxis bei Christophe Coin an der Schola Cantorum Basiliensis in Basel. Neben seiner Konzerttätigkeit ist er international pädagogisch tätig und seit 2023

2026 von Alexandre Foster
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